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Der Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel 2014 hat klar gezeigt, dass Österreichs Regionen und Gemeinden durch die Auswirkungen des Klimawandels massiv betroffen sind und sein werden. Wir, das Klimaparadies-Lavanttal, unternehmen etwas gegen die Klimakrise! Machen SIE mit!

Hitzeanpassung für Jung und Alt

Auch im Lavanttal ist in den letzten Jahrzehnten ein Anstieg der mittleren Temperaturen und eine deutliche Zunahme an Hitzetagen festzustellen. Die Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Hitzewellen ist eine der greifbarsten direkten Auswirkungen des Klimawandels, die sich massiv auf die Gesundheit der Menschen in der Region auswirkt. Das Risiko ist insbesondere für die ältere Bevölkerung, für chronisch kranke Personen, sowie für Kinder und Säuglinge erhöht. Für die Region wird eine deutliche Zunahme von Hitzetagen prognostiziert.

Daher verfolgt die KLAR! „Klimaparadies-Lavanttal“ das Ziel zusammen mit Experten (Ärzten, Pflegern,…) „Ende Frühling“ Kindergärten, Volksschulen, aber auch Senioren- und Pflegeheime zu besuchen, um die dort „aktiven Personen“ einerseits auf die Gefahren der „nahenden“ Hitze aufmerksam zu machen und ihnen andererseits geeignete Hitzeanpassungsmaßnahmen näherzubringen.

 

Veranstaltungen „Gib der Hitze keine Chance!“

 

Unter diesem Motto fanden in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Wolfsberg  KLAR!-Hitzeanpassungs-Veranstaltungen, speziell für unseren älteren und jüngsten Mitbürger, im Lavanttal statt.

Im ersten Teil der Veranstaltungen wurden die TeilnehmerInnen über den Klimawandel und die damit einhergehenden steigenden Temperaturen informiert. Allein in den letzten 25 Jahren ist die Durchschnittstemperatur in Österreich um 1 °C angestiegen. Auch im Lavanttal muss zukünftig mit einem weiteren Anstieg von Hitzeereignissen gerechnet werden. Dies wirkt sich unter anderem massiv auf die Gesundheit aus. Bei einer Erhebung im Vorfeld wurde festgestellt, dass im Lavanttal an einem Hitzetag, d.h. die Tageshöchsttemperatur erreicht mindestens 30°C, im Durchschnitt fast zwei Rettungseinsätze pro Tag mehr notwendig sind, als dies an einem normalen Sommertag der Fall ist. Auch die Sterblichkeitsrate ist an einem heißen Sommertag deutlich höher.

Im zweiten Teil der Veranstaltungen haben Mitarbeiterinnen vom Roten Kreuz über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Hitzenotfällen informiert und hingewiesen. Zudem wurden vorbeugende Anpassungsmaßnahmen erklärt. So ist an Hitzetagen beispielsweise auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Während Alkohol und schwere Kost zu vermeiden sind, wird das Tragen einer Kopfbedeckung sowie leichter, atmungsaktiver Kleidung unbedingt empfohlen.

Um für zukünftige Hitzetage und Hitzewellen gewappnet zu sein wurde den TeilnehmerInnen zum Abschluss ein Hitze-Flyer und kostenlos ein Sonnenhut übergeben.

 

Veranstaltungen im Seniorenheim

Veranstaltungen in Schulen

Hitzeflyer